Seite auswählen
Accueil > Alex Terrier

Alex TERRIER… ein europäisch-amerikanischer Saxophonist. Berklee College of Music… eine renommierte und unumgängliche Musikakademie für einen jeden Jazz-Musiker und insbesondere Jazz-Musiker aus Europa! Alex Terrier, ein Saxophonist aus Paris, der das Ambiente der New Yorker Clubs kennenlernen wollte, hat diese Ausbildung gewählt. Bei einem Auswahlverfahren erzielt er 2004 ein Stipendium, das es ihm ermöglicht, diese berühmte amerikanische Musikhochschule zu besuchen und sein Studium dort 2007 erfolgreich abzuschließen. Ein besonders origineller Werdegang für diesen französischen Musiker. Schon mit 8 Jahren beginnt er eine klassische Klavierausbildung, durch die er solide musikalische Grundkenntnisse erwirbt. Er wählt den Jazz, für den er sich frühzeitig begeistert. Dies entsteht durch einen Besuch, in seiner Kindheit, bei einem Konzert einer Jazz-Big-Band. Als er wieder nach Paris zurückkommt, spürt er direkt die Anziehungskraft der Musik der elterlichen Diskothek „Vinyle“: Bis zu dem Tage, an dem er auf die Virtuosität des Saxophonisten der Big-Band von Duke Ellington aufmerksam wird. Die Wahl seines Instrumentes steht fest, es muss das Saxophon sein! Von Charlie Parker bis John Coltrane, dann Sonny Rollins, die er alle in seiner Jugendzeit entdeckt. Diese Musiker erwecken seine Leidenschaft für das Saxophon, die ihn nicht mehr loslässt… Sein musikalischer Werdegang bahnt sich seinen Weg: Besuch einer Fachschule für musikalische Berufe in Sèvres, dann Goldmedaille der Musikhochschule „Ecole Nationale de Musique“ in Evry. Nach zwei Jahren Arbeit als Notenkopierer in den Opernhäusern Garnier und Bastille und in der Pariser Salle Pleyel geht er schließlich 2004 zum Berklee College of Music in Boston. Die in Amerika gesammelte Erfahrung trägt selbstverständlich ihre Früchte: ein zweifacher Abschluss in Berklee in den Bereichen Jazz, Performance und Komposition wie auch zahlreiche Zusammentreffen mit anderen Musikern. Darunter mit seinem Dozenten, dem talentierten Saxophonisten George Garzone, mit dem er 2007 in den USA sein erstes Album „Stop Requested“ (Barking Cats Records) aufnimmt. Nach seinem Musikstudium trifft Alex Terrier die Entscheidung, in den Vereinigten Staaten zu bleiben und lässt sich in New York nieder. Er spielt in zahlreichen Formationen und insbesondere in der Mingus Big Band. Aus diesen reichen Erfahrungen in den Clubs des „Big Apple“ geht schließlich das New York Quartet hervor, für dessen Entstehen die Aufnahme eines zweiten Albums, „Roundtrip“, eine entscheidende Rolle spielt. Folgende Musiker wirken dabei mit: der Pianist Roy Assaf, der ebenfalls in New York angesiedelte französische Bassist François Moutin und der Schlagzeuger Steve Davis (als Gastmusiker kommen dann noch die Gitarristen Akira Ishiguro und Edouard Brenneisen hinzu). Die Anerkennung ist groß: von Joe Lovano „Alex is a very gifted and expressive saxophonist“ bis Dave Liebman „Alex is a very impressive saxophonist and composer“, Die Spielqualität von Alex Terrier wird einstimmig als „kraftvoll und warm“ definiert. Seine Entfernung von der europäischen Szene bewegt ihn schließlich dazu, ein europäisches Quintett zu gründen (Pierre de Bethmann / Klavier, Manu Codja / Gitarre, Mauro Gargano / Kontrabass und Louis Moutin / Schlagzeug), mit dem er jedes Jahr in Frankreich wie auch europaweit (insbesondere in Italien) auf Tour geht…. Alex Terrier nimmt an zahlreichen Musikprojekten wie z. B. „Sideman“ (Akira Ishiguro – Leila Olivesi) teil und macht 2014 die Bekanntschaft des großartigen Pianisten Kenny Barron. Aus diesem Zusammentreffen geht ein Album mit einer ganz neuen Klanggestaltung des „New York Quartet“ hervor: Kenny Baron / Klavier, Peter Slavov / Kontrabass, Rodrigo Recabarrene und Tommy Campbell / Schlagzeug. Das Album wird einstimmig anerkannt, und in Erwartung einer Europatournee mit dieser Formation werden die Stücke dieses Albums 2015 in Paris von seinem europäischen Quintett, insbesondere im Sunside und im Duc des Lombards, dargeboten. Weiterhin erblickt 2001, bei einer Reise nach Kuba, auf die Einladung des Pianisten Roberto Fonseca hin, ein „Afro-cuban Project“ das Licht der Welt. Alex Terrier trifft dort mit dem kubanischen Percussionist Joel Hierrezuelo zusammen, mit dem er eine neue Band gründet: Leo Montana / Klavier, Felipe Cabrera / Kontrabass und Lukmil Perez / Schlagzeug, die am 5. Nov. 2011 im New Morning ein unvergessliches Konzert gibt. Alle diese lateinamerikanischen Musiker sind heute in Paris ansässig und die Band ist erneutm, im Sommer 2015, im Duc des Lombards aufgetreten. Das Konzert wurde vom Radiosender TSF übertragen. Und nicht zuletzt… Alex Terrier ist ein bemerkenswerter Pädagoge, der Masterclasses unterrichtet. Auch über Skype oder als Privatlehrer von seinem New Yorker Studio in Brooklyn aus erteilt er Unterricht. Ref / http://jazzvideolessons.net http://www.alexterriermusic.com Sein nächster Aufenthalt in Frankreich, wird im November stattfinden, wo er in der Philharmonie de Paris als Duo mit dem französisch-amerikanischen Pianisten Frank Amsallem auftreten wird.