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Der Saxophonist, Komponist, Produzent und Pädagoge Greg Osby hat den zeitgenössischen Jazz als Leiter seiner eigenen Ensembles und als Gastkünstler mit anderen renommierten Jazzgruppen in den letzten 20 Jahren nachhaltig geprägt.

Osby, der für seinen einfühlsamen und innovativen Ansatz bei Komposition und Aufführung geschätzt wird, ist ein leuchtender Leuchtturm der aktuellen Generation von Jazzmusikern. Er hat zahlreiche Auszeichnungen und Kritiken für seine aufgenommenen Werke und leidenschaftlichen Live-Auftritte erhalten.

Der in St. Louis geborene und aufgewachsene Greg Osby begann seine professionelle Musikkarriere 1975, nach drei Jahren Privatstudium an Klarinette, Flöte und Altsaxophon. Aus einer pulsierenden und musikalischen Stadt kommend, zeigte Osby schon früh ein Interesse an der darstellenden Kunst und verbrachte seine Jahre in der Sekundarschule mit einer starken Beteiligung an Blues- und Jazz-Gruppen.

1978 vertiefte Osby seine musikalische Ausbildung an der Howard University (Washington, D.C.), wo er Jazzwissenschaften studierte. Von 1980 bis 1983 setzte er sein Studium am Berklee College of Music (Boston, MA) fort. Nach seinem Umzug nach New York Anfang 1983 etablierte sich Osby schnell als gefragter Sideman für so unterschiedliche Künstler wie Herbie Hancock, Dizzy Gillespie, Jack DeJohnette, Andrew Hill, Muhal Richard Abrams, Jim Hall und Jaki Byard sowie für viele ethnische und neue Musikensembles im Raum New York.

1985 wurde Osby eingeladen, sich Jack De Johnettes innovativer Gruppe „Special Edition“ anzuschließen. Als Mitglied dieses Ensembles war Osby in der Lage, die anspruchsvolleren Aspekte seiner Konzeption in einer offenen, grenzenlosen musikalischen Situation abzustimmen.

Osby sagt: „Mein musikalisches Denken für Performance und Komposition hat sich um Lichtjahre weiterentwickelt, da Jack offen für meinen Input war und mich sehr ermutigt hat, einen stetigen Fluss von Experimenten aufrechtzuerhalten. Es markierte einen wichtigen Wendepunkt in meiner Entwicklung als Künstler.“